• Einleitung
  • Aufbau
  • Ankunft
  • Strafvollzugsbeamte
  • Rebellion
  • Beschwerden
  • Fluchtversuch
  • Abschluss

Fotodokumentation

So sah einer unserer Strafvollzugsbeamten aus. Alle Strafvollzugsbeamten trugen die gleiche Khakiuniform, hatten eine Trillerpfeife um den Hals hängen und besaßen einen von der Polizei geliehenen Gummiknüppel. Außerdem trugen sie spezielle Sonnenbrillen, eine Idee, die ich aus dem Film "Cool Hand Luke" entlieh. Verspiegelte Gläser verhinderten, dass ihre Augen oder ihre Gefühle für andere sichtbar waren, und unterstützten so ihre Anonymität. Wir studierten selbstverständlich nicht nur die Gefangenen, sondern auch die Strafvollzugsbeamten, die sich in eine neue, machtvolle Rolle einfanden.

Wir begannen unsere Gefängnissimulation mit neun Strafvollzugsbeamten und neun Gefangenen. Die Strafvollzugsbeamten arbeiteten zu dritt in 8-Stunden-Schichten, während sich je drei Gefangene rund um die Uhr eine kahle Zelle teilten. Die restlichen Strafvollzugsbeamten und Gefangenen unserer insgesamt 24 Teilnehmer befanden sich für den Fall, dass sie benötigt wurden, in Rufbereitschaft. Die Zellen waren so klein, dass in ihnen gerade genug Platz für drei Pritschen war, auf denen die Gefangenen schliefen oder saßen.

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